ACCESS RAIDER

mit Werken von U. S. Buchart und Eric Beier

14.02. – 25.04.2026

Eröffnung: Freitag, 13. Februar, 19 Uhr
Begrüßung: ANNETTE INDETZKI, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur
Einführung: Dr. META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick und Kuratorin der Ausstellung
Künstlergespräch: Dr. KATE BREHME, Kuratorin, Kunstvermittlerin und Co-Gründerin von Berlinklusion, im Gespräch mit URSULA SUSANNE BUCHART und ERIC BEIER

Die Anspielung im Ausstellungstitel an den Keks-Karamell-Schokoriegel im Zweierpack ist gewollt. Das erste Mal zeigen Ursula Susanne Buchart und Eric Beier gemeinsam in einer Ausstellung ihre Kunst. Was es heißt als Paar mit Behinderung, als Kunstschaffende mit Behinderung, einen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu erkämpfen, ihn zu behaupten und die künstlerische Arbeit aufrechtzuerhalten, haben beide in den vergangenen Jahren gemeinsam gelebt. Um Barrierefreiheitsbedarfe anzumelden, wird von Kunstschaffenden mit Behinderung ein sogenannter Access Rider angefordert, der ähnlich wie ein Tech Rider die Anforderungen schildert, die es braucht, um einen reibungsfreien Ablauf der künstlerischen Arbeit oder des künstlerischen Beitrags zu gewährleisten. Mit feinem Humor wird der Rider im Titel zum Raider: eine doppelte Anspielung auf den Riegel im Zweierpack und das künstlerische Duo der Ausstellung.
Die gemeinsame Ausstellung Access Raider bündelt verschiedene Perspektiven – biografisch, materiell, politisch – und fragt, wie sich künstlerische Praxis zwischen Behinderung, Anspruch auf Teilhabe und subtiler feministischer Kritik positionieren lässt.

 

TEXT IN EINFACHER SPRACHE:

Der Titel der Ausstellung spielt auf einen Keks-Karamell-Schokoriegel im Zweierpack an. Das ist kein Zufall. Ursula Susanne Buchart und Eric Beier zeigen zum ersten Mal gemeinsam ihre Kunst. Beide sind ein Paar und haben eine Behinderung. In den letzten Jahren haben sie zusammen erlebt, was es bedeutet, als Künstler*innen mit Behinderung einen Platz in der Gesellschaft zu finden und zu behaupten.
Künstlerinnen mit Behinderung müssen oft einen sogenannten „Access Rider“ einreichen. Dieser beschreibt, welche Unterstützung sie brauchen, damit sie ihre Arbeit gut machen können. Der „Access Rider“ ist ähnlich wie ein „Tech Rider“, der die technischen Anforderungen für eine Veranstaltung beschreibt. Im Titel der Ausstellung wird daraus der „Access Raider“. Das ist ein lustiges Wortspiel – es spielt auf den Riegel im Zweierpack und auf das Künstlerinnenduo an.
Die Ausstellung Access Raider zeigt verschiedene Perspektiven – aus der Biografie, der Materialität und der Politik. Sie fragt, wie Kunst zwischen Behinderung, dem Wunsch nach Teilhabe und feministischem Denken entstehen kann.

 


Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin