BLICKE ÜBERS LAND

18.8.-22.09.2012
BLICKE ÜBERS LAND
4 Künstlerinnen aus Berlin-Brandenburg
Marion Angulanza, Sabine Heller, Marion Sander, Annette Tucholke-Bonnet

Begrüßung: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
Rede: Sebastian Hennig, Kunstwissenschaftler, Dresden
Musik: Thomas „Piano“ Schulze
Ausstellungseröffnung: Freitag, den 17.08.2012 um 20 Uhr

 

Brandenburg ist nicht nur eine politische Einheit, Brandenburg ist auch eine geografische Region mit vielen Städten und Gemeinden. In dieser Region leben und arbeiten unzählige Künstlerinnen und Künstler mit den mannigfaltigen Arbeitsmethoden, künstlerischen Ansichten und Ergebnissen. In ihrer Vielfalt unterscheiden sie sich genau so, wie sich die örtlichen Gegebenheiten unterscheiden. Einen ersten Versuch, die Vielfalt zu zeigen, aber auch eventuelle Gemeinsamkeiten zu finden, ist Anliegen dieser Ausstellung.
Aus dieser Sicht heraus präsentiert die Galerie „Alte Schule“ in Adlershof vier Künstlerinnen aus den Gemeinden Altkünkendorf, Hartmannsdorf, Sieversdorf und der in der Region Brandenburg liegenden Stadt Berlin.

Marion Angulanza, Berlin
Im Mittelpunkt ihrer bildnerischen Arbeit stehen Struktur und Materialität der Bildoberfläche. Sie interessieren physikalische Ereignisse, grafische Elemente und Bildflächen mit tiefer liegende Strukturen, die durch Mal- und Schüttprozesse der Acrylfarben schichtweise entstehen. Auch die erzeugte Haptik mit selbst hergestellten Spachtelmassen und aufgesetzten Pigmenten ist ein Mittel, ihre Bildthemen zu bearbeiten.

Sabine Heller, Sieversdorf
Das künstlerische Interesse Sabine Hellers gilt der Figur. Immer wieder, in unterschiedlichen Techniken, versucht sie, die menschliche Figur- insbesondere die der Frau zu erfassen, zu gestalten. Sie malt, sie zeichnet, sie formt Plastiken und Skulpturen.
Keramische Plastik ist in Deutschland ein relativ wenig bearbeitetes Genre. Das bestimmende Material, aus dem Sabine Heller ihre zum Teil überlebensgroßen Plastiken aufbaut, sind harte, noch nicht gebrannte Tonziegel.

Marion Sander, Hartmannsdorf
Marion Sander arbeitet mit Keramik, Druckgrafik, Collagen und Papierarbeiten. Es gibt bei ihr, zyklusartige im Druckverfahren hergestellte Variationsformen, die fast musikalischen Charakter haben. Für sie ist das Ornament, bestehend aus den vielfältigsten Materialien Ausgangspunkt von Gedankentiefe und künstlerischem Gestaltungswillen.

Annette Tucholke-Bonnet, Altkünkendorf
Die Formen­welt von Annette Tucholke-Bonnet lebt von As­so­zi­ation­en, Ana­lo­gien und vom Spiel mit ihnen. Es ist wie jede künst­lerische Ar­beit eine Form­be­müh­ung „parallel zur Natur“, wenn man will, mit den Mit­teln der Tisch­ler­ei und Schlos­ser­ei. Ein Ver­tra­uen auf das Sicht­bare, auf die Lo­gik und Ori­gi­na­li­tät der Er­sch­ein­ung und der eigenen Wahr­nehm­ung liegt dem zu­grun­de.

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