Arbeit-Kultur-Arbeit



28.4. – 9.6.2007
Arbeit-Kultur-Arbeit
Angiola Bonani (I/E), Sylvia Forsten, Richard Grassick & the AMBER Group (UK), Georg Krause, Martin Weinhold
“ Vom tätigen Leben“ – Hannah Ahrendt

Kuratorin: Liz Crossley (RSA)
Grußwort: Frau Minka Dott (Ehmalige MdA)
Laudatio: Dr. Gregor Gysi
Musik: Joe Armstrong von AMBER Projekt
Lesung: Jens-Peter Steffen liest Kuddel Schnööf’s Weisheiten über Arbeit von Jochen Steffen
Ausstellungseröffnung: Freitag, den 27. April 2007 , um 20.00 Uhr

 

ARBEIT – KULTUR – ARBEIT WORK – CULTURE – WORK

Vom tätigen Leben“ (Hannah Arendt) “On active life” (Hannah Arendt)
Ein internationales Ausstellungsprojekt mit Fotografie, Video , Film und Diskussionsrunden über Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt

Arbeit, gerade die zur Sicherung des Lebensunterhalts notwendige bezahlte Arbeit, ist ein bestimmendes Element in jedermanns Leben. Wenn die Verfügbarkeit dieser Erwerbsarbeit reduziert wird oder sie sich z.B. von produzierendem Gewerbe zu Dienstleistungen verlagert, hat dies radikale Auswirkungen auf den Menschen und für jede Gesellschaft.
Die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler binden ihr kreatives Schaffen eng an die Beobachtung der Gesellschaft und an die erfahrenen Reaktionen auf ihre Sichtweise der sich ändernden Gesellschaft. Für sie sind die Änderungen des Charakters der Arbeit Thema ihrer Werke, die diese kommentieren und reflektieren.
Die ausgestellten Arbeiten lenken die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Situationen, sie wollen eine Debatte initiieren und wünschen sich die Öffnung zu kreativen Lösungen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von vier Künstlerinnen und Künstlern, sowie einer Künstlergruppe zum Thema „Arbeit“ als Erwerbsarbeit aber auch deren Abwesenheit. Sie stellen in einem Bezirk von Berlin aus, durch diesen Mangel und zugleich die Verschiebung des Charakters von Erwerbsarbeit gekennzeichnet ist.
Wunsch und Ziel der Ausstellung ist es, diese Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen und darüber hinaus Diskussionsforen zu eröffnen, in denen nicht nur die gegenwärtige Situation in Deutschland, sondern auch in Großbritannien und anderen Teilen der Welt reflektiert wird.
Dazu wird beabsichtigt, Menschen mit und ohne bezahlte Arbeit, junge Leute, Künstler, Politiker, Schriftsteller und andere zusammenzubringen, um miteinander zu sprechen, zu streiten und um nach Ideen zu suchen.

 


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